PREIS FÜR GUTE 
VERWALTUNG 2022

für Bürgerzentrierte und innovative Behördenarbeit

Der Verwaltungspreis geht
in die nächste Runde:

die Einreichungsphase ist
jetzt eröffnet und
endet am 12. September 2022.


Der Preis wird am 14. Oktober 2022 beim Public Service Lab
in Freiburg verliehen.

Bewerben können sich Behörden, Abteilungen oder Mitarbeiter*innen mit einem abgeschlossenen Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Verwaltungsarbeit im Sinne von Bürger*innen bzw. Nutzer*innen zu verbessern.

Es können Projekte eingereicht werden, deren Lösung sich direkt an Bürger*innen oder auch interne und externe Abteilungen, Partner*innen, Dienstleister*innen richtet.
 
Der Preis für gute Verwaltung wird im deutschsprachigen Raum vergeben. Dabei zählt nicht ausschließlich das Ergebnis, gewürdigt wird auch Ihre Arbeitsweise und der innovative Ansatz, selbst wenn diese nicht das gewünschte Ergebnis erzielten.

Bewertet wird an erster Stelle ein bürgerzentriertes Vorgehen bzw. Lösung. Außerdem fließen die Kriterien Nachhaltigkeit, Innovation, intelligente digitale Lösung
und Mut ein.


UNTERSTÜTZT VON:

VERWALTUNG 
GESTALTET GESELLSCHAFT

Deutschland ist ein Land der Bürokratie - im positiven wie im negativen Sinn. Manchmal
ist Verwaltungsarbeit für Bürger*innen nur schwer nachvollziehbar.

Bürokratie heißt aber auch, dass es überhaupt einen offiziellen, nämlich demokratisch legitimierten, Weg gibt und wir nicht von
Willkür oder Bestechung abhängig sind. 

Was es auf jeden Fall immer bedeutet: Verwaltung hat in unserer Gesellschaft
eine zentrale Rolle.

Das sollte gewürdigt werden:
Verwaltung steht mit ihren Mitarbeiter*innen, Kommunikationsmedien und -wegen, ihren Methoden, ihrem Service und ihrer Haltung für einen wichtigen Bestandteil unseres demokratischen Grundverständnisses.

Sie sind die Schnittstelle zwischen Bürger*innen und Staat. Wir sind der Meinung, gute Verwaltung und ihre Macher*innen sollten gewürdigt und
sichtbar gemacht werden.

Daher haben wir einen Preis für innovative und bürgerzentrierte Verwaltung ins Leben gerufen. „Wir“ sind eine Initiative des Public Service Lab und der HTW Berlin - zwei Institutionen, die einen Beitrag zu mehr Nutzer*innenfreundlichkeit leisten wollen.

Best Practice:
Mit gutem Beispiel voran – wir versammeln die ausgezeichneten Projekte sowie weitere heraus-ragende Fälle aus dem Pool an Teilnehmern*innen auf einer eigenen
Best-Practice-Plattform.Sie soll einen Eindruck davon geben, wie innovative bürgerzentrierte Verwaltungs-arbeit ganz konkret in der Praxis aussehen kann. Neben der Darstellung relevanter Fakten berichten die Macher*innen aus ihren Erfahrungen und geben wertvolle Hinweise für Nachahmer*innen.

DIE JURY

Jan
Klumb

Standesbeamter, Sachgebietsleiter im Standesamt & Bürgerbüro, Leiter Team OnlineRathaus

Johanna Ballasteros

ProjectTogether

Ralf
Kleindiek

Chief Digital Officer des Landes Berlin und Staatssekretär für
Digitales und Verwaltungsmodernisierung

Tatjana
Munoz

Ortsvorsteherin in Hechtsheim

Jan-Ole
Beyer

Bundesministerium des Innern und für Heimat

Matthias Hörmeyer

Referent im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, KGSt

Sabine Schwittek

Mit-Gründerin der Initiative Verwaltungsrebellen

Stephan
Naundorf

Mitarbeiter im Referat Bessere Rechtsetzung des Bundeskanzleramtes

DIE PREISTRÄGER*INNEN
AUS DEN LETZTEN JAHREN

Stadt Konstanz.
Die zentrale Heimplatzanmeldung.
Ein Formular, eine Anmeldung -
alle Heime sind informiert.

"Stolz sind wir darauf, dass uns eine einfach zu bedienende Anwendung gelungen ist, die den Betroffenen, sowie ihren Angehörigen in einer Zeit der seelischen Belastung enorm unterstützt und hilft, mit einer schwierigen, familiären Situation in vertrauter Umgebung umgehen zu können."

Rund um das Ja-Wort erstmals alles online.
Die Anmeldung der Eheschließung mit VideoIdent
in Wiesbaden.

"Die rechtliche Machbarkeit war die größte Herausforderung, da eigentlich ein zwingend erforderliches persönliches Gespräch notwendig ist. Auch glaubten nicht viele an die Akzeptanz eines solchen Onlinedienstes, so hätten wir gerne schon viel früher gestartet. Der Onlinedienst findet große Akzeptanz und Beliebtheit."
Start-Up Städtischer Bauhof
Mit agilen Strukturen auf dem Weg in
die kommunale Zukunft.

"Durch die Etablierung der Selbstorganisation, vor allem aber durch die Fortführung des Prozesses im Gesamtprojekt „Agiles TUG“, hat sich die amtsinterne Zusammenarbeit wesentlich verbessert. Immer häufiger wird vom früheren „Silodenken“ Abstand genommen. Immer häufiger, teilweise schon fast selbstverständlich werden Aufträge und Projekte abteilungsübergreifend angegangen und umgesetzt. Das macht sich im Arbeitsalltag nicht allein an der Effektivität bemerkbar, sondern auch an der Stimmung innerhalb des Gesamtteams."

DAS TEAM

Simone Carrier

Service Designerin

Johanna Götz

Prozessberaterin
studiovorort

Prof. Daniela Hensel

Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW |
Service Designerin bei whydoesrobin

Stefanie Voss

Designerin